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 Presseinformation 2005-01

Blitzeis: Schnelleinsatzgruppe (SEG) des BRK Erlangen alarmiert


Fünf zusätzliche Rettungsdienstfahrzeuge stellen Notfallversorgung im Stadtgebiet Erlangen sicher


Erlangen, 03.12.2005. Aufgrund eines durchziehenden Regengebietes kam es in Erlangen und im Landkreis Erlangen-Höchstadt am Samstag Morgen zur Ausbildung einer Eisdecke auf öffentlichen Straßen und Gehwegen. Da eine große Anzahl von Bürgern wegen der widrigen Umstände stürzte und sich verletzte, waren sehr schnell alle Rettungsdienstfahrzeuge mit Notfalleinsätzen belegt. Um die weitere Notfallversorgung im Stadtgebiet Erlangen sicherzustellen, wurde gegen 9:30 Uhr die Schnelleinsatzgruppe Sanität des BRK Erlangen durch die Rettungsleitstelle Nürnberg alarmiert.
Bereits etwa 15 Minuten nach der Alarmierung konnten so durch zehn ehrenamtliche Helfer vier Krankentransportwagen und ein Rettungswagen besetzt werden und auf diese Weise die medizinische Erstversorgung im Stadtgebiet Erlangen sichergestellt werden. Einige Fahrzeuge halfen außerdem im Stadtgebiet Nürnberg aus, wo es aufgrund der Wetterlage zu ähnlichen Verhältnissen gekommen war.
Gegen 11:30 Uhr waren die Straßenverhältnisse durch den Einsatz der Räumdienste besser geworden, sodass die eingesetzten Helfer von der Rettungsleitstelle wieder entlassen wurden.

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Weitere Informationen:
Daniel Salleck
Pressearbeit der BRK-Schnelleinsatzgruppe Erlangen

Hintergrundinformationen Schnelleinsatzgruppe:
Die seit 1991 bestehende Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) ist eine Gruppierung des Katastrophenschutzes (1. SEG San Er) im Roten Kreuz, die bei folgenden Notfällen zum Einsatz kommt:

  • Verstärkung des Rettungsdienstes bei einem Massenanfall von Verletzten (Busunfall, Massenkarambolage, Zugunglück, Großbrand, ...)
  • Ablösung des Rettungsdienstes bei langandauernden Einsätzen (Brandwachen, Bergungsarbeiten, ...)
  • Betreuung unverletzter Personen (Evakuierte nach Wohnhausbrand, Gasalarm, Busunglück, ...)
  • Kurzfristige Bereitstellung von Helfern und Material bei primär schlecht abschätzbaren Gefahrenpotentialen (Bombendrohung, ausströmendes Gas, bevorstehende Notlandung, Vermisstensuche, ...)
  • Geplante Bereitstellung von Helfern und Material bei nicht alltäglichen Ereignissen (Großdemonstration, Großveranstaltungen, ...)

Die 34 ehrenamtlichen Helfer kommen alle aus der Bereitschaft Erlangen 1 des Bayerischen Roten Kreuzes, Kreisverband Erlangen-Höchstadt. Sie sind zwischen 18 und 48 Jahre alt.
Alle Helfer verfügen neben der obligatorischen Sanitätsausbildung, über eine Spezialausbildung Katastrophenschutz und Erfahrung im Rettungsdienst. Ein großer Teil ist als Rettungssanitäter oder Rettungsassistent ausgebildet, mehrere Helfer sind Notärzte.