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 Presseinformation 2006-03

Innenminister Günther Beckstein besucht in Fürth Behandlungsplatz-Kontingent für Fußball-Weltmeisterschaft

Gemeinsames Projekt der BRK Kreisverbände Erlangen-Höchstadt, Fürth und Nürnberger Land mit Modellcharakter für den Katastrophenschutz im Freistaat Bayern

Fürth, 1. April 2006. Der bayerische Innenminister, Dr. Günther Beckstein, besuchte heute das Behandlungsplatz-Kontingent "Rot Kreuz Nordbayern" in Fürth. Der Innenminister zeigte sich dabei zuversichtlich, dass die sanitätsdienstliche Betreuung der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland beim Bayerischen Roten Kreuz in guten Händen sei und lobte die gemeinsamen Anstrengungen der beteiligten Kreisverbände. Beckstein besichtigte das Kontingent am Rande eines Sicherheitsgesprächs mit den Fürther Katastrophenschutzkräften.
Der Behandlungsplatz ist in die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr für Großschadenslagen während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 eingebunden und wird am 18. Juni 2006 während des Vorrundenspiels Japan - Kroatien in Nürnberg zum Einsatz kommen. Die einzelnen Komponenten des Behandlungsplatzes werden dabei an einer zentralen Stelle in Nürnberg vorgehalten und sind im Bedarfsfall innerhalb kurzer Zeit einsatzbereit.
Aus den teilnehmenden Kreisverbänden Erlangen-Höchstadt, Fürth und Nürnberger Land sind jeweils mehrere Schnelleinsatzgruppen sowie Rettungsfahrzeuge und Notfallseelsorger in das Konzept integriert. Außerdem sind Feldküchen, Gruppierungen für Technik und Sicherheit und Fernmeldegruppen daran beteiligt.
Das Projekt der beteiligten Kreisverbände soll jedoch weit über die Zeit der Weltmeisterschaft hinausgehen. Denn auch nach dem Ende des Großereignisses sollen die Module des Behandlungsplatzes im Ballungsraum für einen Massenanfall von Verletzten mit überörtlicher Unterstützung vorgehalten werden. Der Innenminister würdigte dieses Gemeinschaftsprojekt als Modellprojekt für den Katastrophenschutz im Freistaat Bayern. Eine seit Jahren bewährte, überaus positive und konstruktive Zusammenarbeit der benachbarten Kreisverbände in verschiedenen Arbeitssitzungen und die Tatsache, dass der Kreisverband Fürth durch eine umfassende Spende in die Lage versetzt wurde, mordernstes Material in das Behandlungsplatz einzubringen, haben diese Idee vorangetrieben.

236 Wörter; 1.984 Zeichen inkl. Leerzeichen

Verfasser

Daniel Salleck

presse@b1-erlangen.de

Freigegeben

Volker Nachtmann
KV Erlangen-Höchstadt

Arthur Sieder
KV Fürth